Archiv nach Monaten: April 2017

Veranstaltungen fotografieren

Als politische Partei müssen wir natürlich auch immer mal wieder Wahlkampfveranstaltungen organisieren und durchführen. Damit diese dann auch einem Möglichst großen Publikum im Nachhinein anschaulich zur Schau gestellt werden können, lassen wir diese Veranstaltungen auch immer fotografieren. Doch das Fotografieren von großen Veranstaltungen ist gar nicht so leicht.

Die Vorbereitung

Bevor man überhaupt ein Foto schießt, ist es wichtig, dass man sich gut vorbereitet. Denn bei großen Veranstaltungen wird es schnell stressig und unübersichtlich. So kann man sich später ganz aufs Fotografieren konzentrieren. Nichts ist peinlicher, als später jemanden vor der Linse zu haben, beispielsweise einen hohen Politiker, dann aber die Kamera nicht funktioniert. Seid euch also immer sicher, dass euer Akku voll ist und die Speicherkarte leer. Habt auch immer Ersatzgeräte dabei. Aber auch die Spiegelreflexkamera sollte gepflegt werden, die Linse gereinigt werden. So verhindert ihr später Flecken auf den Fotos. Wenn ihr euch noch für keine Spiegelreflexkamera entschieden habt, könnt ihr euch diesen Spiegelreflexkamera Test auf kamera-vergleiche.de angucken.

Zur Vorbereitung gehört auch, dass man rechtzeitig zur Veranstaltung kommt. Möglichst schon eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn. So kann man sich den Ort schon mal angucken. Wo habe ich eine gute Sicht und störe auch niemanden. Es empfiehlt sich auch bereits Probefotos zu machen – denn die Bühne steht meist schon mit Rednerpult. Belichtungseinstellungen (ISO, Verschlusszeit, Blende) lassen sich damit bereits rechtzeitig passend einstellen. Durch diese gute Vorbereitung hat man später mehr Zeit, sich wirklich auf das Fotografieren zu konzentrieren.

Die Bildgestaltung

Als Fotograf musst du immer Herr der Situation sein. Du musst gestaltend tätig sein und den Leuten sagen, wie sie sich hinstellen sollen. Der Klassiker ist es alle Personen in einer Reihe stehen zu lassen, dies wird jedoch schnell langweilig. Wenn Personen sich jedoch etwas nach vorne oder hinten versetzt stellen, wirkt das Foto bereits interessanter. Nicht immer die kleinen Menschen nach vorne und die großen nach hinten. Variationen machen hier einen wichtigen Unterschied aus. Auch die Entscheidung, ob im Hoch- oder Querformat fotografiert wird, ist sehr wichtig. Ich nutze meist das Querformat, da die Bilder sich so später besser verarbeiten lassen. Wenn man im Querformat fotografiert, ist es wichtig sich an den Seiten immer etwas Spielraum lässt.

Der Goldene Schnitt

Bei der Gestaltung der Fotos ist es wichtig, keine Gliedmaßen abzuschneiden. Wichtig ist auch, dass man den goldenen Schnitt mit einbaut. Das heißt, dass man die Personen nicht unbedingt mittig positioniert. Dies wirkt schnell sehr langweilig. Stattdessen positioniert man diese etwas weiter links oder rechts.

Das Portrait

Bei Fotos von Personen ist es wichtig, dass man nicht zu viel Freiraum lässt, lieber etwas näher dran als weiter weg. Vor allem sollte auch über dem Kopf nicht zu viel Platz freigelassen werden. Der Standard wäre es etwa 10cm über dem Kopf Freiraum zu lassen und das Foto auf Brusthöhe abzuschließen. So hat man eine gute Gestaltung.

Dem Bild Tiefe geben

Um das Bild etwas spannender zu gestalten, ist es wichtig dass man verschiedene Ebene im Bild hat. Es sollte eine klar definierte vordere Ebene, eine mittlere und einen Hintergrund geben. Durch Einstellungen mit der Blende und durch spielen mit der Unschärfe lassen sich diese Effekte produzieren. Je größer die Blende, desto höher ist die Unschärfe. Wenn man mit einer Blende von 3 fotografiert, hat man einen schön unscharfen Vorder- und Hintergrund, aber dafür eine sehr scharfe mittlere Ebene. Man kann verschiedene Dinge dafür nutzen. So kann man z.B. Gläser auf dem Rednerpult unscharf machen, und den Sprecher scharf stellen. Auch die Wahl der Verschlusszeit ist entscheidend. Wenn jemand sich beim Reden schnell bewegt, kann man Probleme mit einer zu langsamen Verschlusszeit bekommen. Hier empfiehlt sich eine 1/100 Verschlusszeit. Problematisch ist, dass die Bilder dadurch etwas dunkel werden können. Wenn man jedoch im RAW-Format fotografiert, kann man die Bilder später in der Nachbereitung mit Photoshop gut aufhellen. Alternativ kann auch die ISO-Zahl angehoben werden. Hierdurch wird das Bild jedoch etwas rauer.

Die schlimmsten Fehler

Es gibt bestimmte Fehler die man häufig macht und verhindern sollte. So kann man Personen auch von ganz unten fotografieren. Der entstehende Bildeffekt ist zwar gut, aber für die fotografierten Personen sieht es oft Unvorteilhaft aus. Auch den Hintergrund sollte man beachten. Objekte die aussehen, als ob sie aus der Person herausragen sehen später schlecht aus.

Sich ausprobieren

Ihr solltet immer ausreichend Fotos schießen, um später eine große Auswahl zu haben. So könnt ihr dann variieren. Ein Tipp ist, den Winkel der Kamera immer nur ein klein wenig zu verändern. So können die Fotos später schon sehr unterschiedlich aussehen.

Die Nachbearbeitung

Wenn man hinterher die Fotos bearbeiten möchte, sollte man aufpassen nicht über das Ziel hinaus zu schießen. Oft wird der Kontrast sehr stark hoch geregelt. Dies wirkt zwar knackig farbig, aber auch sehr künstlich. Sinnvoll ist es meist mit der Belichtungseinstellung zu arbeiten und den Ausschnitt evtl. zu verändern. Bei hoher Megapixel-Anzahl kann man auch sehr gut in das Foto hineinzoomen.

Willkommen

Scottish Labour steht vor einem der größten Herausforderungen unserer Geschichte – Wir müssen unsere ganze Aufmerksamtkeit darauf richten.

Mein Standpunkt ist eine klare Zusage zu den sozialien, umweltbewussten und ökonomischen Werten und Gerechtigkeit. Mit meiner Kampagne werde ich diese Werte an vorderste Stelle stellen.

Ich habe die Erfahrung und die Referenzen, die der Scottish Labour braucht. Ich bin seit 1999 Mitglied des Schottischen Parlament und seit 2011 Inhaberin von Mandaten in der Opposition.

Unsere Partei muss das Vertrauen der Menschen zurückgewinnen und mit Visionen Schottland für das 21. Jahrhundert vorantreiben.

Als Gewerkschaftsvorsitzende, trete ich hierfür ein.